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Schulen » Beispiele für Projektarbeiten Wasser - ein ganz besonderer Stoff von Julia Müller und Sabrina Zimmermann, Institut Dr. Flad |
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Aufgabe bei unserem Projekt war es, einfache Versuche mit Wasser für Grundschulkinder zu entwickeln, um ihnen einen Einblick in die faszinierende Welt des Wassers zu ermöglichen. Wasser - ein ganz besonderer Stoff
Reihenfolge der Ausarbeitung / Hinweise zum Vorgehen:
Unsere Projektarbeit lief unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Menzel, dessen Idee es war, ein Experimentierlabor für Kinder zu entwickeln: das Fehling-Lab. Um Einblicke in die Arbeitsweise des Fehling- Lab's zu erhalten, durchliefen wir gemeinsam mit einer Klasse experimentierfreudiger Grundschüler das derzeitige Programm. Das Angebot setzt sich aus drei Stationen zusammen, die den Kindern die Welt der Gerüche, Farben und Kristalle näher bringt. Dadurch bekamen wir Anregungen auf unsere weiteren Ausarbeitungsmöglichkeiten. Somit wurde uns auch nahe gebracht, unsere Versuche möglichst mit Materialien aus dem Alltagsgebrauch auszustatten, damit den Kindern die Möglichkeit gegeben ist, die Experimente eigenständig zu Hause nachzustellen. Dadurch wird die Beschaffung aufwendiger Materialien auch für die Eltern und Kinder reduziert. Ein weiterer Teil unserer Aufgabe bestand darin, selbständig mit einer Grundschulklasse die von uns entworfene Versuchsreihe durchzuführen. Dabei sollte der zeitliche Rahmen von 45 Minuten nicht überschritten werden. Dies veranlasste uns, den Aufbau der Durchführung lediglich auf drei bis vier Kurzzeitversuche zu beschränken. Dadurch war uns ein weiterer Aspekt gegeben, nicht nur die Einfachheit der Versuchsreihen zu beachten, sondern auch den Kindern das Verständnis zu den Einzelversuchen bezüglich unseres Themengebietes zu veranschaulichen, trotz der zeitlichen Einschränkungen. Die zeitliche Begrenzung steht mit der Leistungskapazität des Kindes in Zusammenhang, um die Konzentration und Aufnahmefähigkeit nicht zu übersteigen/zu gewährleisten. Wir stellten speziell zum Thema Wasser ein Experimentierheft zusammen. Dies ermöglicht den Kindern die Versuche selbständig zu Hause durchzuführen und den Eltern die neuen Erfahrungen aus dem Fehling-Lab zu präsentieren. Neben den dort vorgestellten Experimenten wurden noch weitere Kurzzeit- als auch Langzeitversuche aufgeführt. Hierbei soll das Interesse aufrechterhalten werden und eigene Ideen bezüglich der Erforschung ihrer Umwelt hervorgerufen und vertieft werden.
Bevor wir die praktische Experimentierreihe für das Fehling-Lab zusammenstellten, mussten die gesammelten Versuche auf Zeitpensum und die Durchführbarkeit von uns überprüft werden. Vier der besten Kurzzeitversuche lagen uns schließlich für die Präsentation im Labor vor. Die restlichen nicht in dem Zeitplan unterzubringenden Versuche wurden als Erweiterung in die Experimentierbroschüre aufgenommen. Dadurch konnten Anregungen, Tipps und Verbesserungsvorschläge zu den einzelnen Versuchen ebenfalls aufgefasst werden.
Kurzzeitversuch 1: die Seerose Durch Variation verschiedener Papiersorten konnte beobachtet werden, dass die Dauer des Versuches zeitliche Unterschiede aufwies.
Ergebnis: Für diesen Versuch eignet sich am besten das Druckerpapier. Es weist die besten Eigenschaften auf, ist leicht im Alltag erhältlich und für die Kinder noch ideales Malpapier zur Verzierung der Papierblumen. Kurzzeitversuch 2: steigendes Wasser Durch den Langzeitversuch der sich färbenden Blumen, kamen wir auf die Idee diesen Versuch vereinfacht mit einem Strohhalm durchzuführen, da dieser einen geringeren Zeitaufwand mit sich bringt. Bei den Strohhalmen wäre es von Vorteil, wenn diese transparent vorliegen. Kurzzeitversuch 3: Mischungen Verbesserung der Gerätschaften: Anfärbmethoden: Kurzzeitversuch 4: Schifffahrt ohne Motor Diese Versuchsmethode kam am besten in einem großen, flachen und transparenten Gefäß (Fotowanne) zur Geltung. Durch Erprobung dieses Versuches mit Grundschulkindern bemerkten wir ein Defizit an motorischer Geschicklichkeit der Kinder bezüglich des Malens und Ausschneidens. Daher fertigten wir einfache Vordrucke für die Kinder an, die ebenfalls in dem Experimentierheft beigefügt wurden. Bei der Erprobung unserer Versuche im Fehling-Lab brachten wir für die Kinder schon vorgefertigte (ausgeschnittene) Vorlagen mit.
Einblick in den Tagesablauf des Kinderexperimentierlabors:
Nach dieser Prozedur begeben sich jede der eingeteilten Gruppen an eine im Labor vorzufindende Station. An diesem Tag wird das Farblabor gegen das von uns ausgearbeitete Wasserlabor ersetzt. Wir betreuten die Kinder und stellten mit großem Erfolg unseren planmäßigen Ablauf vor, der wie folgt aussah:
Reaktion der Kinder: Die Kinder haben unser Programm mit großer Begeisterung aufgenommen. Sie arbeiteten sehr interessiert mit und legten eine enorme Beobachtungsgabe an den Tag. Wir konnten ihnen mit Hilfe dieser Versuche einen Einblick in die faszinierende Welt des Wassers ermöglichen. Es war zu beobachten, dass ihnen auf diese Art und Weise noch nie die Möglichkeit gegeben wurde, sich intensiver mit diesem alltäglichen Element zu beschäftigen. Die Freude an den Neuentdeckungen brachte die Kinder aus eigener Initiative dazu Fragen zu den einzelnen Versuchen zu stellen. Somit konnte die Neugierde bei ihnen weiter angeregt werden. Auch kleine Optimierungen vor Ort konnte die Experimentierfreudigkeit der Kinder nicht zurückhalten. Die Änderungen wurden spontan von uns vorgenommen. Beispiel hierfür wäre die Methode klares Wasser an zu färben. Die vorherige Optimierung, das Wasser mit kindgerechten Mitteln (Smarties) zu colorieren, wurde im Labor schließlich von uns übernommen und lediglich vorgeführt. Zu starkes Schütteln brachte die Schokolinsen dazu nicht nur Lebensmittelfarbstoff, sondern auch die darunter anschließende Zuckerglasur abzulösen, wodurch das Wasser eingetrübt wurde und nichts mehr zu erkennen war. Die beiden weiteren Versuche konnten wie geplant übernommen werden, da während der Arbeit mit den Kindern keine weiteren Komplikationen aufgetreten sind.
Das Thema : Wasser - ein ganz besonderer Stoff Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Menzel und in Kooperation mit dem Fehling-Lab bestand unsere Aufgabe eine neue Experimentierstation für das Kinderexperimentierlabor zu entwickeln. Dadurch waren Literaturrecherchen bezüglich kindgerechter Experimente zum Thema Wasser notwendig, die über Bibliotheken sowie über das Internet eingeholt wurden. Weitere Ausarbeitungen, Optimierungen der Versuche als auch Zusammenstellung der Broschüre fanden nach einem Schnupperkurs in die Arbeitsweise des Fehling-Labs an der Uni Stuttgart statt. Während unserer Ausarbeitung trafen wir uns mehrmals mit unserem Projektleiter, um ihn über den derzeitigen Stand zu informieren und mit ihm das weitere Vorgehen sowie Verbesserungsmöglichkeiten abzustimmen. Nach Fertigstellung des planmäßigen Ablaufes konnten wir unsere Versuchszusammenstellung nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch im Fehling-Lab einer Schulklasse als auch Dr. Spurk und seinem Team präsentieren. Translation of the summary: "Water - a real special" Under supervision of Prof. Dr. Menzel and in cooperation with the Fehling- Lab, one part of our project was to develop a new "experimental station" for this children's chemistry laboratory. Related to that part we had looked for special experiments for pupils. There we stood in need of researches in literature to the topic "water" and so we made numerous inquiries on the internet as well as in libraries. After we had been allowed to get an impression of the working method of the Fehling- Lab at the University Stuttgart at Vaihingen there have been further elaborations, improvements of the series of tests but also a completion of the booklet with experiments for the pupils and also some information for their teachers. During the proceeding of the project, we came together with our instructor Prof. Dr. Menzel several times, informing him about the work at present and denying the further intentions as well as improvements to our topic. At the end of the whole elaboration we managed to present our work to Dr. Spurk and his team at Fehling- Lab. We also were able to give an elemantary school class a trial in working with the new "lab station" and the project could be judged upon in a theoratical and also in a practical way. Translation du resumé: "l'eau - une matière particulière" Sous la direction de Prof. Dr. Menzel et en cooperation avec Fehling-Lab, il était notre tâche developper une nouvelle station d'expérience pour ce laboratoire chimie pour enfants. Par là, il était aussi nécessaire de faire des recherches en literature pour des expériences spéciaux du thème "l'eau" pour des élèves. Nous pouvions rechercher nos informations du thème des bibliothèques et de l'internet. Après on nous a mis au courant de la manière du travail à Fehling-Lab à l'Université Stuttgart à Vaihingen, nous avons eu des possibilités à perfectionner nos élaborations, les séries d'expériences et aussi le finissage d'une brochure d'essai pour les enfants ainsi que des feuilles d'informations pour leurs professeurs. Nous rencontrions avec notre conducteur Prof. Dr. Menzel pendant que l'élaboration du projet pour lui en même temps informer de l'état présent et parler du projet continuant ainsi que des possibilités de perfectionner la composition. Aprés le finissage de projet, c'était nous rendues possible de présenter notre séries d'expériences non seulement Dr. Spurk et ses collaboratrices mais encore une classe d'enfants écoliers. Alors, on pouvait juger d'essai pratiquement et aussi en théorie.
Anhang:
Internetrecherchen (Stand: Mai 2003):
Literaturverzeichnis:
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